Gedicht:Das Todesgedicht
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| Ein Gedicht von SuperMario |
- Strophe 1
- Wenn du einen Menschen liebst,
- und er einfach von dir geht;
- Wenn du ihm die Freude gibst
- und er nahe bei dir steht:
- Stollt er dich verlassen, dann
- trauer ruhig wie ein Mann!
- Strophe 2
- Hat ein Mensch ein schönes Sein?
- Ist er fröhlich immerdar?
- Möchte er die Freude dein?
- Er ein guter Mensch wohl war.
- Spaß und Freude, das ist Pflicht!
- Lebenszeit hat kein Gewicht.
- Strophe 3
- Jeder Mensch soll Freude haben,
- Jeder Mensch muss fürchten nicht,
- Jeder Mensche soll sich laben
- Jeder Mensch soll sehen Licht.
- Falls dies ist, war die Person
- jedes Menschen großer Lohn.
- Strophe 4
- Du darfst trauern, wenn du magst.
- Leute kommen, gehen auch;
- aber wenn du alles wagst
- brauchst du keinen traurig Bauch.
- Leute, die gegangen sind
- machen dich vor Trauer blind.
- Strophe 5
- Trauer, die ist ganz normal!
- Eines sollst du wissen doch:
- Trauer, die steckt überall.
- Tote fallen nicht ins Loch.
- In 'nem Herzen leben sie!
- Drum musst fürchten nicht um die.
- Strophe 6
- Lebensfreude, die ist schön,
- wichtiger als Lebenszeit.
- Freu' dich auf ein Widerseh'n,
- in den Herzen, nicht so weit.
- Denn erfülltes Leben ist
- sicher keine fiese List.
- Strophe 7
- Denn ein Lachen ist wertvoll.
- Liebe eines Menschen mit.
- Ohne sie ist es nicht toll:
- Trauer macht dich nicht mehr fit.
- Doch Vergängliches, das lebt;
- weiter in den Herzen bebt.
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