Geschichte:Alarm für Waddle 8/Das Monster im Kanalsystem
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"NEIN, NEIN, UND NOCHMALS NEIN!" Die Stimmung im Waddle 8 ist mal wieder auf Hochtouren. Kirby macht ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter, und das aus durchaus verständlichen Gründen, denn Gerda ist heute mal wieder... na ja, Gerda eben. "WIE KANN ES DENN SEIN, DASS DU DAS GANZE ESSEN AUF DER FEIER VON KÖNIG NICKERCHEN SELBST VERSCHLUNGEN HAST!!!" Kirby zuckt zusammen.
Kirby wurde gestern als Repräsentant des Waddle 8 auf die Geburtstagsfeier von König Nickerchen gesendet. Die anderen Gäste haben allerdings nichts vom Essen abbekommen, auch der König nicht, denn Kirby hat das Buffet ganz alleine gegessen. Das Zeichen, dass der Magen voll ist, hat nicht gefehlt.
"DAS IST EINE BLAMAGE! EIN SKANDAL! DER WELTUNTERGANG!" Gerda greift in ihre Schublade. Sie hohlt einen Zettel hervor. "Dafür bekommst du Strafdienst UND DENK NICHT, DU KÖNNTEST EINFACH SCHLAFEN, ICH WERDE NÄHMLICH MITKOMMEN UND DICH ÜBERWACHEN!" Gerdas Worte treffen Kirby wie einen Blitz. Gerda ist nicht einmal wegen eines Jobs aus dem Waddle 8 rausgegeangen. Das heißt, jetzt wirds ernst. "Nun...", traut sich Kirby zu sagen, "was ist denn der Job?" "Nun, im Kanalsystem soll sich ein Monster rumtreiben, und wir, ALSO DU, sollen das überprüfen. Weitere Fragen?" Kirby schüttelt mit dem Kopf. "Dann beeil dich, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit." "Wie, jetzt gleich?" "Dachtest du, in zehn Tagen? Natürlich gleich!" Kirby hat noch gar nicht gefrühstückt, das heißt, dass es ein harter Tag wird, und Gerdas Anwesenheit verbessert das nicht umbedingt.
Im Kanal nörgelt Kirby gleich, dass es stinkt. Das kann Gerda gar nicht ab, und sie schreit ihn sofort an: "DU HAST DIE KLAPPE ZU HALTEN UND DAS MONSTER ZU FINDEN!!!" Kirby ist zwar immernoch sauer, aber er hat auch keine Lust, seinen Job zu verlieren. Er taucht unter und sieht aufgrund großer Verschmutzung nichst. Also erstmal wieder auftauchen. Dann macht sein Bauch Laute, die Kirby bisher nicht kannte. Und er fühlt sich... hungrig. Da saugt er kurzerhand einfach das ganze Wasser ein, muss jedoch bemerken, dass es nicht wirklich schmeckt. "So dauert das ja Jahre, soll ich dir zeigen, wie das geht?", sagt Gerda nach einigen Stunden des sinnlosen Rumplantschens. Kirby ist total matschig und wundert sich, dass Gerda das nicht ist. "Geh mal aus dem Weg." Kirby schwimmt hinter Gerda. Sie hebt die Hände. Dann klatscht sie die Hände zusammen, nur um sie dannach wieder zu öffnen. Das Wasser teilt sich einfach. "Die nächsten Kilometer ist nix zu sehen." Das beruhigt Kirby nicht. "Was war denn das?", fragt er. "Kümmer dich besser um das Monster!" Kirby möchte sich nicht streiten, also rennt er geradeaus, und zwar ziemlich schnell. Gerda kommt nur mit Mühe hinterher. "ICH HAB NICHT GESAGT, DASS DU MIR WEGLAUFEN SOLLST!!!" Nach einer kurzen Weile hohlt Gerda Kirby ein. "BLEIBST DU WOHL STEHEN!!!" Da Kirby weiterrennt, lässt Gerda einfach mal eben so das Wasser gefrieren. Kirbys Beine werden festgefroren. "Du machst mir Angst...", sagt Kirby. Gerda ignoriert den Kommentar und lässt das Eis wieder tauen, wie auch immer. Kirby wird bleich. "Ich will gar nicht wissen, was in dieser Frau vor geht..." Kirby entfernt sich ein paar Schritte von Gerda. "Hey, was soll das?", sagt Gerda, deren Birne nicht hohl ist. "Ich.. äh.... (Idee... Idee.... !) ich suche hier drüben nach dem Monster!" "Nun gut." Ob sie die Ausrede jetzt durchschaut hat oder nicht, dass ist nicht ganz bekannt. Da höhren die beiden ein lautes Geräusch. Ein großer Squishy kommt angerast. Gerda hebt wieder eine Hand, und das Wasser bildet eine Mauer. Dass Monster schert sich nicht drum und schwimmt durch. "Mist...", murmelt Gerda und formt jetzt eine Eiswand. Die hält das Monster aber auch nicht auf. "Verdammt!", flucht Gerda. Währenddessen hat Kirby einen kleineren Squishy eingesaugt, zusammen mit dem Dreckwasser. Kirby verwandelt sich... aber nicht, wie erwartet, in Aqua-Kirby, sondern eher in eine Art Matsch-Kirby. "Schleimer...", kommentiert Gerda den vor Matsch triefenden Kirby. "Ähm... kann ich was besonderes?", fragt Kirby Gerda. "WOHER SOLL ICH DAS WISSEN! DU MUSST DICH SELBST DOCH KENNEN!!!", keift sie. Der Squishy scheint sich um das Gespräch zu kümmern. Oder, genauer, um Kirby, der aussieht wie ein Stück Matsch mit Augen. Der Squishy grummelt, dann schwimmt er auf Kirby zu... und drückt ihn an sich. Da steht Verwunderung im Haus. Kirby hat fürchterliche Angst, dass das Monster ihn fressen möchte. Er flüstert Gerda zu: "Was mach ich denn jetzt?" Diese, leicht verwundert, antwortet: "Keine Ahnung... Mach IRGENDWAS!" Kirby versucht sich zu konzentrieren. Dann passiert etwas. Der Matsch, der Kirby umgibt, haftet sich an den übergroßen Tintenfisch. Da macht der Squishy große Augen. Der Matsch umschließt das Tintenfisch-Monster Und drückt es auf den Boden, und sogar etwas zusammen. Da macht es BUMM! und es zerplatzt. Übrig bleibt ein ganz kleiner Squishy. "Blub! Ich will doch nur, dass die Leute aus meinem Kanal rausbleiben...", sagt er plötzlich. "DAS VIEH KANN REDEN?!", brüllt Gerda plötzlich. Kirby nimmt wieder den Normalzustand an. "Nun, überraschend, aber er ist doch niedlich!", sagt Kirby. "Wir sagen es einfach den Leuten.", antwortet Kirby. Gerda versucht auch, etwas auf sich aufmerksam zu machen. Aber sie wird total ignoriert.
Auf dem Rückweg fragt Kirby Gerda: "Wie hast du das eigentlich mit dem Wasser gemacht?" Gerda versucht, auszuweichen und sagt: "Nun, ähm... das konnte ich schon immer, meine Eltern konnten das auch." "Deine Eltern sind tot?" "NEIN, SIE HABEN ES BLOß VERLERNT!!!", keift Gerda. Sie keift nur, um die Wahrheit zu verschweigen. Dabei denkt sie: "Hätt ich doch nie dieses blöde Elixier nicht auf einen Schluck ausgetrunken..."
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