Geschichte:Die Reise des Jean Arnot/Kapitel 010
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| Kapitel 10 | |||
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| Infos | |||
| Titel: | 7 Juli 5 Minuten bis zur Ewigkeit | ||
| Zusatz | |||
| Erste Auftritte: |
Akechi, Dirty Joe, Hans, Luther | ||
| Neue Insel: |
keine | ||
| Erste Items: |
keine | ||
| Arc: |
??? | ||
Mein Kopf schmerzte fürchterlich als ich erwachte und blickte in tiefe Schwärze. Ich wartete angestrengt ob ich ein Geräusch hörte, doch ich nahm ich nur das Rauschen meines Blutes in meinen Ohren war. Langsam richtete ich mich auf und ertastete meine Umgebung langsam. Scheinbar hatte ich auf ein paar Säcken gelegen die wohl mit Getreide gefüllt waren. Jemand schien mich hier zu verstecken zu wollen und deshalb wartete ich ruhig bis etwas passieren würde. Ich brauchte nicht lange zu warten als mir die Tür aufgemacht wurde und ein helles Licht meine Augen blendete. „Du bist wach? Entschuldige, aber dieser Trottel von Hans kann leider nichts richtig machen“, sagte die dunkle Stimme in der Tür. „Wer bist du?“, fragte ich neugierig. „Ich bin Akechi, die eiserne Hand“, sagte der riesige Mann. Weshalb man ihn so nannte konnte ich schon beim rausgehen sehen. Dort wo einmal seine rechte Hand gewesen war, ersetzte sie nun eine Klaue aus Eisen. Akechi führte mich in einen kleinen Raum wo schon drei Männer saßen. „Hast du ihn endlich wach bekommen“, schnarrte ein dürrer alter Mann und stierte dabei einen jungen dickeren Mann an der seltsam lächelte. „Was soll’s, wir brauchen die Waffen von ihm und da er beim letzten Mal nicht gekommen ist, hat er ja vielleicht nun Zeit“, knurrte ein bulliger Mann mittleren Alters und starrte mich und die Karten abwechselnd an. „Ähnlich siehst du deinem Kopfgeldbild aber nicht“, sagte der Alte wieder. Dabei zeigte er mir ein Bild, bei dem es mich fast umgehauen hätte, wäre die Lage nicht so ernst gewesen. Auf dem Steckbrief suchte man jemanden namens Jules Argent und weder der Nachname derselbe noch sah ich dem Steckbrief im Entferntesten ähnlich.
Während ich kurz etwas aß bemühte ich mich um einen Plan wie ich von diesen Halunken loskommen konnte und nicht gleichzeitig einem Piraten wie Black Death Aster in die Hände fiel. „Sollten wir nicht zuerst von hier verschwinden. Diese Piraten könnten uns stören und die Waffen stehlen ohne das ihr was davon habt“, versuchte ich ein Köder zu legen. Der Bullige der sich mir als Dirty Joe vorstellte schien zu nicken und ich hoffte dass er nun den alten Luther und einfältigen Hans davon überzeugte aus der Stadt zu verschwinden. Dabei fiel mir siedend heiß ein, dass ich Madeleine immer noch nicht gefunden hatte. Ich konnte nur hoffen, dass sie in Sicherheit war und überlegte wie ich mehr von diesen Piraten erfahren konnte. „Wo sind die Piraten eigentlich nun?“, fragte ich und versuchte in meiner Stimme Gleichgültigkeit zu legen. „Aster hat die halbe Stadt niedergemäht, aber er bleibt nie für lang habe ich mal gehört“, sagte Joe ruhig. „Das ist nicht richtig Chef, er plündert so lange wie es ihm Spaß macht, tötet jeden Einwohner der es wagt ihm zu trotzen und bei Frauen ist er nicht zimperlich. Man sagt er hätte schon 1000 Frauen gehabt und jede die ihm langweilig wurde, hat er danach verschachert“, sagte Akechi nervös. „Ja, aber was können wir tun um ihn hier zu vertreiben“, schnarrte Luther. „Wo schläft er denn?“, fragte ich neugierig. „Ah, er hat es sich in der „Roten Mühle“, gemütlich gemacht. Die ist am größten von allen für sich und seine Männer. Wieso fragst du?“, fragte Joe. „Wir sollten sie ausräuchern, Kann jemand mit einem Bogen umgehen“, wollte ich wissen. „Ja, Akechi konnte so was. Keine Ahnung ob er das immer noch kann“, meinte Luther. Akechi nickte nur langsam und wusste wohl was ich vorhatte. „Ein böses Spiel das du da treibst. Wenn es schief geht wird die halbe Stadt abbrennen und der Hafen wird nicht mehr zu gebrauchen sein für Monate“, sagte Akechi. Dieses Risiko mussten wir wohl eingehen, wollte ich mein Freiheit wiedergewinnen und die Halunken meine nicht vorhandenen Waffen.
Gegen Abend verließen wir das Versteck um uns auf unsere Posten zu begeben. Akechi ging mit Hans und Luther zum Kirchturm um dort Akechis Armbrust zu platzieren. Joe meinte er bleibe lieber im Versteck um es vor Eindringlingen zu sichern. Also fiel die Aufgabe auf mich zu Black Death zu gehen und ihn abzulenken. Akechi hatte erzählt das er ganz wild darauf war allerlei mystisches Zeug zu hören. Er befragte jeden Wahrsager den er traf und natürlich wollte er nur schöne Dinge hören. Ich wusste nicht fiel über Akechi aber scheinbar kannte er Black Death und seinen Traum. „Bestätige ihm das er der König der Piraten wird, das er Whitebeard in einem großen Kampf überlegen sein wird und solche Dinge. Schmücke es noch etwas aus und er wird die aus der Hand fressen. 7 Minuten vor Mitternacht wirst du vorhersagen, dass du es brennen siehst und zwar einen schreienden Löwen aus Gold. Zwei Minuten später wird die „Rote Mühle“, brennen. Sehe zu das du dann die Zeit nutzt Black Death davon zu überzeugen das sein Schiff brennen wird, wenn er nicht sofort auf das Schiff geht. Um Punkt Mitternacht werde ich das Schiff in Brand setzen. Wenn er dann noch in der Stadt ist wird unser Plan auffliegen“, sagte Akechi bevor wir uns verabschiedeten.
Nun darf man sich nicht meine Verkleidung vorstellen, ein violetter Turban saß auf meinen Kopf, ein langer blauer Kaftan bedeckte meinen Oberkörper und eine furchtbare Hose in rot lies mich im Spiegel schaudern. Offenbar hatte es Vorteile im Keller eines Krämers zu hausen, ich sah das allerdings etwas anders. Luther gab mir ein paar Hühner- und Lammknochen in einem kleinen Beutel und meinte nur ich solle daraus die Zukunft lesen. Schnell packte ich noch mein Tagebuch, das ich immer in meiner Jackentasche hatte und niemals allein ließ und ging so auf die Straße. Ich war froh in einer fremden Stadt zu sein, zu Hause in meiner wäre ich im Erdboden versunken. Kaum sah ich ein paar der Piraten von Black Death sang ich laut einen von mir ausgedachten Singsang und machte dabei zuckende Bewegungen, schaute auf den Boden um einer unsichtbaren Fährte zu folgen. Ich merkte schnell dass ich beobachtet wurde und warf mich auf die Knie um mit meinem Singsang in eine Trance zu kommen. Die Männer lachten, als sie meine Bemühungen sahen und kamen langsam näher. „Hallo was bist du denn für einer“, sagte ein grobschlächtiger Pirat mit blaugrünen Harren, das ich Mühe hatte aus Angst meinen Part weiterzuspielen. „Du haben meine Ding gesehen. So groß, ganz klein siehst du“, sagte ich um meinen eigentlichen Akzent zu verbergen und zeigt ihm etwas in der Größe einer Maus haben sollte. Die Piraten grölten und lachten, bevor sie mich mitnahmen. Eigentlich war es mehr ein Tragen, denn ich bekam keine Fuß mehr auf den Boden. „Schau mal Captain, wir haben einen etwas seltsamen Kauz gefunden“, sagte der Grobschlächtige. Aster saß wie ein König auf seinem Thron, was normal ein ganz normaler Stuhl gewesen wäre. Der Bürgermeister, den ich am Tag zuvor gesehen hatte hing immer noch an seinem Strick und mit ihm ein paar andere Männer, die ich nicht kannte. Der Kerl flösste mir Angst ein, doch ich musste mich jetzt zusammenreißen. Ein paar Frauen waren diesmal auch da, welche sich wohl betrunken hatten und hysterisch lachten. Madeleine war nicht dabei dachte ich noch und konzentrierte mich wieder auf Aster. „Wer bist du denn?“, fragte Aster verächtlich. „Ich sein großer Guru von Hamadamadopulus, du nicht kennen? Ich sein beste Wahrsager von Welt. Du noch nie gehört von meine Name?“, fragte ich und es machte mir langsam Spaß diesen Guru zu spielen. „Echt, ich will wissen was du siehst bei mir“, sagte Aster enthusiastisch. „Ah, du wollen wissen was du sein in Zukunft. Ich dir zeigen kann“, sagte ich und machte ein möglichst herrschaftliches Gesicht. „Ja ja, zeig es mir“, sagte Aster und blickte mich mit leuchtenden Augen an. Es war bereits halb zwölf und ich musste schnell das Vertrauen dieses Mannes gewinnen. Ich schüttelte die Knochen in meinem Lederbeutel mit theatralischen Gesten, verfiel wieder in meinen Singsang und warf dann die Knochen auf den Boden. Ich schlug beide Hände über den Kopf um zu überlegen ohne meinen Singsang aufzugeben. Ich durfte dies nicht zu lange machen, denn sonst verlor Aster die Lust mir zuzuhören. Mir kam unerwarteter weise Rolling Peters dazwischen der wohl etwas melden wollte. „Aster, wir sollten bald weiter ziehen, John, der Cutter wird immer dreister und erobert ein Gebiet nach dem anderen. Wenn wir nicht rechtzeitig auf dem Shabondy Archipel landen, wird er uns keine Männer mehr geben die uns das Schiff coaten. Sie sind dann nämlich alle tot“, sagte Asters Vize säuerlich. „Lass mich mit dem Unsinn zufrieden, der Kerl ist ein Weichei. Du weißt doch er kurz vorher von einem mit rotem haar zur Strecke gebracht wird“, sagte Aster wohlgefällig. Seine Männer johlten bei den Worten und fingen an zu singen was ich nun garnicht brauchen konnte. Peters machte auf dem Absatz kehrt und schien ziemlich wütend zu sein. Er murmelte etwas vor sich hin und schubste ein paar Männer von sich die wohl mit ihm feiern wollten. „Ruhe jetzt, ich will hören was der Mann zu sagen hat“, sagte Aster in das laute Gesinge und schlagartig verstummte der ganze Saal. „Ich dich sehen auf einem Thron, vor dir liegen ein weißhaariger Riese und viel Gold“, sagte ich und schaute kurz wie er darauf reagierte. Aus Erfahrung wusste ich das ich keine Namen nenn brauchte um seine Fantasie anzuregen und er sich seine Bilder im Kopf, dennoch blieb ich vorsichtig und schaute auf die Uhr, noch 9 Minuten bis Mitternacht.
„Wirf noch einmal oder siehst du noch mehr?“, fragte Aster begeistert. „Du nicht herausfordern dürfen das Schicksal, beim zweiten Mal dir zeigen eine Gefahr“, sagte ich in möglichst unheilvollen Ton. Dumme sterben nicht aus hätte mein Vater gesagt, hätte er diesen Mann gesehen und so warf ich ein zweites Mal die Knochen. Sieben Minuten vor Mitternacht. „Ah, Gefahr für dich hoher Herr. Ich sehen ein Feuer und einen schreienden Löwen aus Gold. Er wird vergehen, hilfst du nicht so fällst du in Verdammnis“, sagte ich und blickte in ein ungläubiges Gesicht von Aster.
Noch 5 Minuten. Mit pochenden Herzen wartete ich auf den Ausruf dass es brannte. Aster war aufgestanden und überlegte wohl ob er mir den Kopf abschlagen sollte oder meinen Worten zu folgen. „Feuer, die Bar brennt“, schrie einer aus der Mannschaft und zeigte auf den Rauch der unter der Tür hervorquoll und den ersten ein Husten beschied. Man sollte nicht für möglich halten wie jemand so dumm sein konnte eine Tür zu öffnen, auf dessen anderer Seite ein Feuer brannte. Mein Vater pflegte zu sagen dass es immer welche gab und immer gab es dabei Opfer. Die Stichflamme die in den Schankraum wie ein fauchender Tiger herein sprang und die Männer niederstreckte die vor der Tür standen, schriee qualvoll auf und es roch nach verbranntem Fleisch. Panik brach aus und die Mannschaft floh nach draußen ohne sich um die brennenden Kameraden zu kümmern. Die Bar aus Holz hatte so rasch das Feuer angenommen das schon das Dach brannte. Offenbar hatte Akechi mehrere Feuerpfeile abgeschossen um den Effekt zu vergrößern und Aster einen Schrecken einzujagen. „Feuer brennen den schreienden Löwen, sein Gold schmelzen ins Meer“, rief ich durch die fliehenden Piraten. Aster blickte erschrocken, jedoch hatte er auch seine Pistole gezogen und ballerte damit in die Decke.
Noch 4 Minuten. Die Piraten hörten nicht auf Asters Pistole, zu sehr liefen sie in Panik davon. Ich durfte nicht zeigen was als nächstes passieren würde, doch hatte ich kein sehr großes Vertrauen darin das ich mich nicht verriet und Aster dieses Spiel durchschauen würde. Ich spielte weiter, verfiel wieder in einen Singsang und halbtanzend flüchtete ich aus der „Roten Mühle“. Aster grölte hinter mir und lief neben mir auf die Straße. Die Straße war leer und die Piraten in alle Windrichtungen verstreut. Ich musste mich zusammennehmen nicht zu fluchen, weil ich diesen Moment nicht bedacht hatte. „Peters, treib die Leute zusammen“, schrie Aster über die Straße. „Lass mich in Ruhe und ruf sie selber. Ich verschwinde von hier. Wenn du dir weiter diesen Mist von irgendwelchen Wahrsager anhören willst, dann tue das. Doch ich will mir so einen Mist nicht länger anhören“, schrie Peters rüber und wandte sich ab. Ich war schockiert das sich die Piraten jetzt anfingen zu streiten, offenbar waren sie wohl nicht alle so treu wie auf dem Schiff von Shanks. Peters wollte sich also absetzen und Aster absetzen fuhr es mir durch den Kopf.
Noch 3 Minuten. Aster blickte wütend zu Peters, zog seine Pistole und schrie ihn an sich zu stellen. Darauf hatte Peters wohl schon gewartet, denn er schoss sofort in Asters Richtung, ließ sich hinter ein paar Fässer fallen die auf der Straße standen. Fast hätte ich das Feuer hinter mir vergessen und die Hitze dem Wetter zugeschrieben. Doch der Rauch wurde dichter und ließ die Straße vor mir langsam wie im Nebel verschwinden. Alle meine Sinne sagten dass ich fortlaufen sollte, doch dann hätte ich meinen Posten verlassen. Nie hätte ich derartiges gemacht, wenn mir jemand so eine Verantwortung übertrug. Aster feuerte zurück und ich sah dass er am linken Arm blutete. Zu fliehen hatte keinen Sinn, Aster hätte mich sofort bemerkt und erschossen. Black Death schrie zu Peters sich zu ergeben, wenn er nicht sterben wollte, worauf Peters im Nebel verschwand: Endlich kam Bewegung dachte ich noch und beobachtete wie Aster Peters zum Hafen verfolgte. Meine Neugier war wieder geweckt und folgte ihnen.
Noch 2 Minuten. Ich war keine 10 Meter gelaufen als ich hinter mir das Hotel hörte wie es in sich zusammenbrach. Für eine scheinbar unendlich lange Zeit vergaß ich Aster und Peters und starrte fassungslos auf die Trümmer und den Platz wo ich gestanden hatte und nun verschüttet war. Zwei Schüsse ließen mich zusammenzucken und in die Realität zurückkehren. Langsam schlich ich den beiden Kontrahenten hinterher, blieb dabei aber an der der rechte Häuserseite um nicht selbst als nächstes Ziel zu enden. Ich sah erneut den Hafen und en Platz wo mich die Piraten vor einer halben Stunde aufgegriffen hatten. Der Rauch war hier nicht so dicht wie an der roten Mühle, auch wenn er im Hals kratzte. Mir den Mund mit dem Ärmel zuzuhalten nützte kaum etwas und meine Augen fingen an zu tränen. „Jean, bring dich in Sicherheit“, hörte ich Madeleine von einem Boot aus nach mir schreien.
Noch eine Minute. Das kleine Boot befand sich schon etwas ein paar Meter weg vom Ufer und eins der Ruder war gerade ins Wasser gefallen. Wieder hörte ich zwei Schüsse die aus der Nähe vom schwarzen Schiff herkamen. Ich winkte Madeleine an Land zu kommen, lief zur Kaimauer und setzte mich der Gefahr aus selbst entdeckt zu werden. Wieder zwei Schüsse und diesmal von dem schwarzen Schiff selber. Ich dachte an Akechis Worte das im Schiff sehr viel Schwarzpulver sein würde und sobald es brennen würde es explodieren würde. „Madeleine, rein ins Wasser. Sofort, hier fliegt gleich alles in die Luft“, schrie ich über den Hafen. Dong. Die Glocke schlug das erste Mal und das Zeichen sich in Sicherheit zu bringen. Madeleine sprang sofort ins Wasser und schwamm in Richtung des Ufers. Dong. Die zweite Warnung, doch ich konnte nicht ohne Madeleine fliehen. Auf dem schwarzen Schiff sah ich nun die beiden Männer miteinander Ringen. Dong. Die letzte Warnung bevor Akechi seinen Pfeil schießen würde. Dong. Ich half Madeleine aus dem Wasser und zog sie weiter ohne auf ihre möglichen Proteste zu achten. Dong. Madeleine ächzte als ich sie in das nächste Haus schubste. Dong. Das Haus gehörte wohl einem reichen Mann, der zerstörten Einrichtung nach zu urteilen. Dong. Ich sah kein Feuer auf dem Schiff und wich drei Schritte zurück. Dong. Dong. Dong. Immer noch schien Akechi den Pfeil nicht schießen zu wollen. „Wo warst du die ganze Zeit?“, fragte Madeleine. Dong. „Wo warst du?“, fragte ich zurück. Dong. Ruhe. Ich starrte immer noch auf ein Schiff das weder brannte und sah nur zwei Männer die immer noch kämpften. „Vollidiot. Warum schießt er nicht. Sobald einer tot ist wird der andere zurückkommen und alles war umsonst“, sagte ich wütend. Ich warf eine Vase die die Piraten übrig gelassen hatten an die Wand und fluchte. „Jean beruhige dich, wovon redest du überhaupt?“, fragte Madeleine besorgt. „Das schwarze Schiff. Wir wollten es anzünden und versenken. Was ist bloß schief gelaufen“, wütete ich. Immer noch wartete ich vergebens auf das feuer, das nicht kam.. „Entschuldige, ich wollte dich nicht anschreien“, sagte ich leise und setzte mich auf ein Sofa. „Schon gut, ich bin anderes gewöhnt. Vielleicht wurde er ja entdeckt“, sagte Madeleine und zog ihr Oberteil aus. Dieser Anblick machte mich dann doch reichlich nervös und stand hektisch auf. „Ja sicher, ich werde mal nach ihm schauen“, sagte ich halb panisch und ging zur Haustür. Ich öffnete die Tür und sah eine Explosion. Etwas zerschmetterte den Mast und ein Teil des Rumpfes vom schwarzen Schiff.